Themenaufstellungen
Mysterium Mann - Frau

* Spiritualität und Sexualität
Mann und Frau der Neuen Zeit

* Gefühle - Gefühlskälte

* Missbrauch energetisch gesehen
* Kirche in Bezug auf Mann und Frau

* Verbergen von Schwäche = Frau verachtet Mann

Bisherige Ergebnisse zu folgenden Themen:
Schulmedizin - Alternativmedizin
Profit - Angst

Alte Welt - Neue Erde
Brutalität unter Jugendlichen

Gefühle - Gefühlskälte
November 2010

Wir stellen einen Mann einer Frau gegenüber, es gibt ein tiefes (echtes) Herzensgefühl, sowohl eines, das zum Mann gehört als auch eines, das zur Frau gehört. Dazu kommen "Gefühle", die nicht so tief sind (mehr sentimental, später stellt sich heraus, es geht um echte Gefühle, die dicht mit der Sexualität zusammenhängen), wir nennen sie Eros-Gefühle. Sehr leicht bildet sich eine innige Verbindung mit der Frau zu ihren beiden Gefühlen. Sie stehen nah bei ihr und es geht ihr gut.


Beim Mann entwickelt sich die Situation anders. Er steht einigermaßen alleine da, rechts von ihm etwas abseits das Herzensgefühl. Das Eros-Gefühl steht noch weiter, möchte ihm gerne die Hand reichen, aber das gelingt nicht, sie bleibt weit weg. Die Frau empfindet ganz leicht eine gewisse Verachtung für den Mann. Der Mann versucht, Stärke vorzuzeigen.
Nun stelle ich die "wahre Stärke" zum Mann, hinter ihn zunächst.
Das tut ihm zutiefst gut, er braucht das so sehr. Wenn er dieses Stärke-Gefühl hat, braucht er die scheinbare Stärke nicht mehr so demonstrieren. Das erleichtert ihn sehr.


Alles Weitere wird von der Darstellerin des Mannes hier geschildert:

Gefühle
Missbrauch
Kirche
Schwäche

 

Ich habe mich als Darstellerin des Mannes zur Verfügung gestellt. Als solcher wollte ich mich zuerst in Richtung meiner Eros-Gefühle bewegen. Doch als das echte Herzensgefühl sich meiner Bahn näherte, stoppte ich meine Bewegung jäh ab. Angst und Panik überkamen mich. Ich hatte das dringende Gefühl, vor ihm davonlaufen zu müssen. Ich fühlte mich klein, sooo klein. Der Frau hingegen schien es mit ihren Eros-Gefühlen sowie mit ihrem Herzensgefühlen sehr rasch sehr gut zu gehen. Beide standen an jeweils einer ihrer Seiten und sie wartete auf mich. Ich wusste nicht recht, was ich tun sollte. Die Frau wandte sich von mir ab in eine andere Richtung. Ich wollte, wie ursprünglich vorgehabt, zu meinen Eros-Gefühlen auf die andere Seite und näherte mich ihnen tatsächlich an.

Die Moderatorin stellte mir die wahre Stärke des Mannes zur Seite. Diese Stärke bewirkte bei mir einen angenehmen Sinneswandel. Es kam zu einer sehr intensiven, innigen, lang anhaltenden, genüsslichen Begegnung mit meiner Stärke als Mann. Auch mein Herzensgefühl konnte daraufhin leicht in die Verbindung einbezogen werden.

Mit dem Eros-Gefühl ging es etwas schwieriger. Gemeinsam mit meinem Herzensgefühl und meiner inneren Stärke als Mann im Rücken konnte ich nun auf die Frau zugehen, die sich mir wieder zugewandt hatte. Dabei vergewisserte ich mich, dass die beiden (Herzensgefühl und Stärke) ganz nah hinter mir waren. Als ich meiner Frau gegenüberstand, war ich war total erleichtert über meine innere Stärke als Mann. Ich wusste, ich brauchte nun keine äußeren Insignien der männlichen Macht mehr (tolles Auto, äußere Machtposition, ...), da ich innerlich stark war.

Endlich war es so weit! Nun musste auch die Frau nicht mehr "die Starke" sein. Auch sie war voller Freude.

Die Essenz dieser Aufstellung:
Der Mann benötigt seine wahre innere Stärke und/oder Kraft, dann kann er Gefühle empfinden.
Kann seine Frau dazu etwas beitragen oder ist das seine eigene Sache?
Die Antwort ist noch offen.



Missbrauch im weitesten Sinne - die Energien dahinter
September 2011

Folgende Themen werden dargestellt:
Missbrauch MB wird später zur Urkraft UK
Mann M
Frau F
Verantwortung V
Später kommen noch 2 Darsteller hinzu, zunächst ist ihre eigentliche Funktion unbekannt
. Sie entwickeln sich als
Kanal K
Ahnen A
Dass die Darsteller weiblich oder männlich sind, hat nichts mit der jeweiligen Rolle zu tun.

Mann und Frau stehen einander gegenüber, etwas schräg. Der "Missbrauch" tendiert mehr zum Mann.
Der "Missbrauch" fühlt sich sehr stark, "muss unbedingt zum Durchbruch (Ausbruch) kommen".
Zwei Personen werden noch dazu gestellt, eine stellt sich hinter den Mann, mehr rechts von ihm, mit einem guten Blick zur Frau. Die andere steht vor den "Missbrauch". Diese möchte zunächst den "Missbrauch" eindämmen, zurückhalten, eine Schutzwand bilden. Seltsamerweise tut das dem "Missbrauch" doch recht gut. Diese Darstellerin empfindet sich selbst als "Kanal", eine Orientierungshilfe, die dieser unbändigen Energie eine Richtung gibt. Hier die Eindrücke der Darstellerin von K.
Die Energie des "Missbrauchs" fühlt, dass sie durch K
hindurchfließen kann, kanalisiert und gedämpft.
Die Person hinter dem Mann (A) fühlt sich für den Mann
einerseits sehr einschränkend (verunsichernd), andererseits
auch stärkend an. Auch die Frau möchte den Blickkontakt
zu A nicht missen.
Die Verantwortung schaut die ganze Zeit, mit etwas Abstand,
zum Missbrauch MB, zwischen Mann und Frau.
Der Missbrauch MB erwidert nun den Blick. Kanal tritt soweit
beiseite, dass ein Blickkontakt für V möglich ist.

Mann und Frau wenden sich nun der Darstellerin hinter dem
Mann zu. Es scheint sich um eine sehr wichtige Energie zu
handeln, die "Ahnen". Das gibt Kraft. Dennoch, Kultur und
Sitten, so lange schon eingeprägt (durch viele Jahrhunderte)
beschränken die Möglichkeit, mit der mächtigen Energie des "Missbrauchs" anders umzugehen.
Dieser "Missbrauch" ist eine Urkraft, die dem Menschen von Natur aus innewohnt. Mann und Frau erweisen den Ahnen die Ehre, sagen aber dazu, dass sie vieles jetzt gerne anders sehen und auch tun möchten.
Auch die Frau möchte die Energie von "Missbrauch-Urkraft" nicht missen, ohne sie fühlt sie sich vom Leben abgeschnitten. Mit der Orientierungshilfe von Kanal und all dieser Anerkennung geht es "Missbrauch-Urkraft" schon recht gut. Er fühlt sich immer noch stark, aber nicht mehr so "unbändig".
Besonders wichtig ist es ihm, eine anerkannte Urkraft zu sein, die da sein darf (und muss) und dem Menschen bei all seinen Handlungen unterstützt (und natürlich bei der Sexualität, im weitesten Sinn der kreativen Schöpferkraft).
Als Verantwortung schaue ich schon sehr wohlwollend auf "Missbrauch-Urkraft".
Alle stehen schon an recht guten Plätzen. Aber es fehlt noch etwas.
Verantwortung legt eine Kugel auf den Boden, ihre Bedeutung ist noch nicht klar, erst als die bisherige Leiterin
der Aufstellung an die Stelle der Kugel tritt, entsteht ein allgemeines Wohlgefühl . Sie tritt in die Mitte , blickt jeden lange an und die Gruppe bildet einen innigen Kreis. Diese neue Figur, anstelle der Kugel, ist die LIEBE.

Am Beginn habe ich extrem die Stärke des Missbrauchs gespürt. Es war kaum möglich dieser Kraft stand zu halten. Mein ganzer Körper hat gezittert. Erst als durch das Filtern die Energie und Kraft des Missbrauchs weniger wurde, konnte auch ich als Filter (Kanal) mit dieser Energie umgehen und diese auch dazu benutzen, das Misstrauen von den anderen Teilnehmern einzudämmen. Für mich war das Ergebnis in dem Fall, dass nur mit Filtern (Orientierungshilfe) und Liebe die Urkraft für alle Menschen angenehm spürbar wird.

Erkenntnisse über die Essenz dieser Aufstellung:
Die Urkraft, ursprünglich "Missbrauch", wurde lange Zeit abgelehnt sowie abgeschnitten von den Sitten und Gebräuchen der "Gesellschaft", der "Moral". Sie lässt sich aber nicht entfernen, sie ist dem Menschen immanent.
Durch das Ablehnen sowie Abschneiden dieser Urkraft entstehen immer wieder unkontrollierbare Ausbrüche, meist im Geheimen, vielfach von Männern, aber auch Frauen wend(et)en "Missbrauch" subtil versteckt an,
das führt insgesamt häufig zu großem Unheil.
Wird diese "Missbrauch-Urkraft" nun von den Menschen wirklich anerkannt und gelebt, kanalisiert, mit dem
Gefühl der Verantwortung (Eigenverantwortung) gekoppelt, dann hat der Mensch
eine unglaubliche Kraftquelle zur Verfügung, die ihm dient - mit LIEBE.

Kirche - sehr überraschande Entschlüsselung der Darsteller

Wir wollen den Missbrauch, den die Kirche offenbar im weitesten Sinne begeht, begangen hat, näher beleuchten. Wir gingen davon aus, dass die eigentliche Botschaft Christi missverstanden wurde (unsere Meinung). Zunächst bestimmen wir gemeinsam, welche Darsteller-Rollen es braucht:

Das Volk (die Gläubigen)
die Kirche
Priester
Nonnen
Maria Magdalena
Jesus

 

Zunächst stehen alle so herum, nur J und MM stehen nahe beisammen. P und N scheinen sich "etwas drauf einzubilden", K geht es auch nicht wirklich gut. V scheint etwas ratlos, steht halt so da.
J schaut ruhig auf alle. P, N und K scheinen wie angewurzelt. Sie können ihren Platz nicht verlassen.
K wird es erst besser, als MM sich auf K zubewegt, ihn berührt und ermuntert, etwas zu tun.
Sie meint, K soll auf J schauen. K tut das auch unverwandt, mit Faszination, kann seine Stellung aber nicht verändern. Insgesamt tut die Nähe von MM für K sehr gut.


 

Auch V und P kommen nun näher an J, auch sie genießen die Nähe von J sehr..
P braucht etwas länger, um seinen Widerstand aufzugeben und näher zu kommen, setzt sich aber dann auch dazu. Alle sitzen am Boden und kuscheln sich aneinander.

N meint, sie kann das alles nicht aufgeben, sie trägt eine so schwere Last. Es ist so schwer.
Ein Sessel in der Nähe symbolisiert die Last. Draussen ist schönes Wetter, daher ist ein Fenster in Raum weit offen. Wie N sich nach langem Ringen endlich entschließt, die Last loszulassen, möchte sie diesen Sessel fast aus dem Fenster rausschleudern (nur mit Mühe konnten wir das verhindern).
Sie empfand nun eine wesentliche Erleichterung. Wir stehen alle auf (wir saßen) und bilden einen schönen, besonders für N sehr tröstlichen Kreis. Das war der Abschluss dieser Aufstellung.

Alle dachten, N wäre die Kirche. Dass K so fein zu Jesus gefunden hat, über die Nähe mit Maria Magdalena, erstaunt alle (besonders mich, Kirche). Das Erstaunen war aber besonders gross, als sich herausstellte, dass es die "Nonnen" waren, die Frauen in der Kirche. Sie trugen so schwer an ihrer Last.

Die Darstellerin des Priesters schildert folgende Wahrnehmung:

Obwohl diese verdeckt war, spürte ich bei zwei Teilnehmern genau welche Rolle sie hatten. Bei mir persönlich wusste ich nur dass ich eine geistliche Rolle hatte. Ob dies Nonne oder Priester oder die Kirche war, wusste ich nicht genau. Interessant war dabei, dass die Nonne dem Priester zu Beginn gedroht hat und sich nicht wohl fühlte in der Nähe des Priesters. Auf der anderen Seite war es dem Priester aber total egal, wie es der Nonne geht bzw. ob sie ihm droht. Interessant war auch, dass die Nonne absolut nicht in den Kreis eintreten konnte zu Jesus und Maria Magdalena, Priester und Kirche.
Das zeigt mir wiederum, dass die Nonne zwar immer schon, wie auch die gläubigen Frauen allgemein, die Kirche mit aller Kraft unterstützten und eine schwere Last zu tragen hatten und sich doch dabei ausgestoßen fühlten. Erst wenn diese Last von den Nonnen genommen wird, kann es zu einer vereinten Kirche kommen, in der Volk, Priester, Kirche und Nonnen mit der Urkirche unter Jesus und Maria Magdalena eine Einheit bilden.

Ich selbst muss über dieses höchst merkwürdige Ergebnis noch viel nachdenken. Je mehr ich mit verschiedenen Menschen darüber spreche, desto eher scheint mir dieses unglaubliche Ergebnis stimmig.

Essenz: Die Frauen, die Weiblichkeit, hat noch viel aufzuarbeiten!

Schwäche - eingestehen oder verstecken um jeden Preis?

Als Frau bin ich sehr gerne Darstellerin für Männerrollen, es hilft mir, endlich ein bisschen zu "ver-stehen"- wie Männer "ticken"- Von einem Erlebnis möchte ich hier erzählen.
Das Anliegen des Klienten war: mehr Beziehungsfähigkeit und ausserdem hatte er immer das Gefühl, "verachtet" zu werden, was ihn natürlich stört.
Den Hergang der Aufstellung im Einzelnen möchte ich hier nun nicht so genau schildern. Jedenfalls kam es zu einem Urgroßvater, den ich darzustellen hatte. Seine Frau "verachtete" ihn. Für die Außenwelt wurde er als "stur" wahrgenommen.

Mein Gefühl (als Urgroßvater) war das nicht. Ich fühlte eine innere Schwäche, das heißt, ich fühlte mich zu schwach, um das Leben gut oder auch nur irgendwie zu meistern. Jedoch setzte ich alles daran, dass das niemand bemerkt. Das Schlimmste für diesen Urgroßvater war, dass irgendjemand seine Schwäche bemerken könnte und er setzte alles daran, dass das nicht passiert. Seine Frau spürte das wahrscheinlich, jedenfalls reagierte sie mit dieser Verächtlichkeit.
Erst als es in der Aufstellung gelang, den Urgroßvater dazu zu bringen, seine Schwäche zuzugeben, konnte ihn seine Frau endlich achten. Er wirkte dann auf sie ehrlicher und autarker, die Schwäche war für die Frau nebensächlich. Augenscheinlich tat es der Beziehung gut, diese Ehrlichkeit.

Seine Botschaft für den Klienten war dann auch: "Sei einfach so wie du bist, das ist auch das beste für eine Beziehung."

Die grosse Angst, eine Schwäche einzugestehen, ist das ein Grundgefühl, das viele Menschen, hauptsächlich Männer, aber auch Frauen, gut kennen?
Wie überraschend wohl es tut, wenn man es endlich wagt!

K möchte J berühren, kann aber nicht näher kommen,
steht wie angewurzelt. MM ermuntert K, den Arm weit auszustrecken auf J. Das tut K dann auch und kann dann
sofort leichter näher kommen. Das tut K so gut!



Nur N kann sich nicht von der Stelle rühren, bleibt "hart".
Alle anderen sitzen eng beisammen
und genießen das gute Gefühl, das von MM und J ausgeht.
Sie genießen aber auch die Nähe von einander.
Nur N kann sich nicht rühren.

1 V
2 K
3 P
4 N
5 MM
6 J

Es soll eine Doppel-Blind-Aufstellung sein, das heisst, jeder zieht eine Zahl, deren Bedeutung vorher festgelegt und verzeichnet ist. Wir wissen nur die Zahl, weder was das für uns selbst (den/die einzelne) bedeutet noch wer die anderen sind. Die grosse Überraschung kam dann zum Schluss, weil wir da alle etwas anderes vermuteten, ein Anlass für uns alle, darüber sehr nachzudenken.

Spiritualität und Sexualität

Thema ist an diesem Tag im Dezember 2011: Spiritualität in der Beziehung von Mann und Frau
Wir beschließen folgende Themen aufzustellen:

Frau F
Körper der Frau KF
Sexualität der Frau sexF
Spiritualität der Frau spiritF

Die 4 Anteile der Frau stellen sich sofort zusammen, umarmen einander innig und schaukeln harmonisch. Eines kann ohne das andere nicht sein.
Bei den Anteilen des Mannes fällt sofort auf, wie zerfleddert sie dastehen, ohne Bezug zueinander, scheinbar ohne Interesse.
Meine Bemerkung dazu sollte mit dem Bewusstsein gelesen werden, dass jede Frau in sich männliche Anteile hat und jeder Mann weibliche Anteile, wir sind genau genommen alle komplett. Aber diese Anfangsstellung erklärt mir so vieles, zum Beispiel warum Männer nicht gerne auf ihre Gesundheit schauen, oder den Körper gar bei waghalsigen Tätigkeiten gefährden. Sexualtät ist für ihn eine separate Sache, Spiritualität etwas Eigenes, alles muss mit Mühe erst erworben und zusammengeführt werden. Dazu hilft ihm der Intellekt. Oder kann ihm die Frau dabei helfen?

Welche Bewegung wäre möglich, damit der Mann nicht so zerfleddert ist? Keine der weiblichen Anteile möchte die anderen drei verlassen.
Die M-Sexualität stellt sich hinter die Frauen-Anteile (aber weit vom Spirit).


Nun wird eine Kreisformation versucht.
Nachdem keine der Frauen-Anteile ohne
die anderen drei stehen möchte, ergibt
sich keine Konstellation, bei der alle
zufrieden sind, was immer wir auch
probieren.

Daher beginnen wir "neu", die Karten werden
neu gemischt, alle verlassen ihre Plätze und
suchen sich andere Positionen.
Sehr bald entsteht eine recht innige Berührung,
indem viele mit dem Rücken zueinander auf
dem Boden sitzen.
Die beiden Spirits bleiben jedoch stehen
(stehen sie "über den Dingen"?)

Die weibliche Sexualität kann sich an den Mann
anlehnen, muss aber alle weiblichen Anteile dabei
berühren können. Naja so geht´s ja - oder nicht?
Richtiges Wohlgefühl breitet sich noch immer nicht
aus, nicht wirklich.
Ich mache nun einen neuen Versuch:
Wie wäre es, wenn wir die "Spiritualität" zur
"Neuen Spiritualtät" erklären?
Was macht das mit Uns?

Sofort drängt es die weibliche Sexualität weg,
mit Kraft.
Alle finden, die neue Spiritualität ist ohne die
Neue Sexualität nicht möglich. Also erklären wir
die "Sexualität" zur "Neuen Sexualität"!
Nun geschieht eine Veränderung: Die Weibliche
Neue Sexualität bewegt sich von den weiblichen
Aspekten weg und verbindet sich (umarmt ist zu
wenig ausgedrückt, verbindet) mit der männlichen
Neuen Spiritualität, die nun auch auf dem Boden sitzt.

mm

Sex + Spiritualität
Mann M
Körper des Mannes KM
Sexualität des Mannes sexM
Spiritualität des Mannes spiritM

Langsam erkunden alle Teilnehmer, welche Bewegungen noch möglich wären. Eine vorsichtige Annäherung der Anteile des Mannes ergibt sich.

mmmmm

mmm

Das bewirkt ein ungemein starkes Wohlgefühl bei allen (nur ich bekam es in dieser Intensität - noch - nicht mit).
Alle möchten sitzen bleiben und dieses Wohlgefühl genießen. Zuletzt setzt sich auch die weibliche Spiritualität in den Kreis.
Ich und zwei andere, die bis jetzt auch noch unbeteiligt waren, bekommen die Aufforderung, uns dazu zu platzieren, um dieses unglaubliche Wohlgefühl ebenso zu spüren.


Zunächst begebe ich mich zum Mann, seinen Körper und seiner Sexualität, diese starke Energie
hat mich fast umgehauen. Ich probiere verschiedene Plätze aus und lande zwischen den Beinen
der Frau. Sofort fühlte ich mich als frisch geborenes Kind von dieser Mutter.

Es war ein großartiges Wohlgefühl, eine ganz besondere Verbundenheit! VOLLKOMMEN.

Kommentar des Darstellers für die männliche Spiritualität:

Ich kann mich nur erinnern was es für ein gutes Gefühl war als die Neue Sexualität mit der
Neuen Spiritualität zu einer Einheit verschmolzen ist.
Zu einer sexuellen All-Liebe, die nichts ausschließt und alles und jeden einbezieht. Ich habe auch gehört, dass in den höheren Dimensionen spiritueller Gruppensex normal ist und ein ständiger Energieaustausch von allen mit allen einfach dazugehört.
Hoffentlich überwindet die Menschheit bald die Trennung von Liebe und Sexualität.
Günther Nenning hat einmal geschrieben, wir brauchen eine sexuelle Theologie und auch sexuelle Theologen. Die Sexualität muss wieder mit dem Göttlichen verbunden werden, sonst verkommt sie zu reiner Triebbefriedigung und Pornographie. In alter Zeit gab es die Tempelprostituierten, da war Sex noch mit einer heiligen Handlung verbunden. Unsere Gesellschaft verbannt die Prostituierten in die Rotlichtviertel, tabuisiert diesen Bereich und kriminalisiert ihn sogar.
Jede Rolle Klopapier wird heutzutage mit einer nackten Frau beworben, sexuelle Erregung ist legitim, aber sexuelle Wunscherfüllung ist streng reglementiert und darf nicht frei und ungezwungen genossen werden.
Eine verrückte Gesellschaft!