Mandalas
sind Kreisbilder mit meist symmetrisch gespiegelten Mustern.Die Symbole sind archetypisch.
Auf den nebenstehenden Bildern sind in der Natur vorkommende "Ur-Mandalas" dargestellt, eine Atomstruktur und eine sich teilende Eizelle (so beginnt jeder Mensch).
Gelenkt durch die Kosmisch-immanente Energie entsteht aus dem Chaos Ordnung. Sowohl das Ziel als auch der Ausgangs-punkt ist, räumlich gesehen, die Mitte.

Das Mandala bringt universelle Werte zum Ausdruck, die intuitiv erspürt werden (der Verstand ist da meist nicht hilfreich, oft sogar hinderlich im "Erkennen")

In der tibetischen Tradition ist die Mitte des Mandalas nur betretbar, wenn vorher die Geister und Dämonen, das bedeutet, unsere eigenen inneren Schattenprinzipien, unsere inneren Seelen-Dämonen, überwunden/durchschritten sind. Die Mitte des Mandalas entspricht unserer inneren Mitte, unserem eigentlichen "So-Sein". Wenn sich der Mensch einlässt auf SEIN Mandala, auf seine "So-Heit", beginnt "Heilung", Ganzwerdung.

In der richtigen Zusammensetzung von Farben und Formen ergeben Mandalas Sinn. Sie können sehr vielschichtige physische, psychische und existenzielle Veränderungen in Gang setzen.
Unser "innerer Kosmos" und "die Welt da draussen" unterliegen auf einander bezogen (Resonanz-Prinzip) ähnlichen Lebens- und Ordnungsprinzipien. Somit sind tatsächliche, spürbare Veränderungen innen und aussen möglich.

Resonanz-Prinzip = Wechselwirkung